Langes Haar unterm Helm
Jede Motorradfahrerin mit langen Haaren kennt das Problem: Die Haarpracht, die unter dem Helm heraus schaut, verwandelt sich nach kürzester Zeit in ein Sammelsurium aus Knoten und Knötchen. Das Auskämmen der wirren Pracht ist so gut wie unmöglich und tut einfach nur weh. Auch das Einpacken der Haare in möglichst viele Haargummis verbessert die Situation nur unwesentlich. Die Haare brechen ab und ziepen bei jeder Bewegung des Kopfes.
Eine Lösung des Problems kommt aus den USA. Das "hair braiding", eine ursprünglich aus Afrika stammende Kunst des Haareflechtens, lieferte die Grundidee für den Haarschutz. Dieser sollte haarverträglich sein, universell zu verschiedenen Haardicken und -längen passen und möglichst problemlos an- und auszuziehen sein. Und natürlich sollte auch die Optik nicht zu kurz kommen – das Haar sollte gut zur Geltung kommen. So entstanden die sogenannten "Braider". Diese bestehen aus 2 Komponenten:
- kurze, mittellange oder lange Lederbänder aus wasserunempfindlichem Hirschleder in verschiedenen Farben und aus
- verschiebbaren Zierperlen, in verschiedenen Farben und Designs.
Wie funktioniert der Braider?
Ganz einfach: Das Haar wird mit einem handelsüblichen Haargummi zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Diese sollte möglichst weit unten, also unter der Helmkante, am Hinterkopf ansetzen.
Der Braider wird oberhalb des Haargummis von unten um die Haare gelegt und von oben mit einer Perle gesichert. Das Haar wird dann durch den Braider gezogen. Der Braider wird dann unterhalb des Pferdeschwanzes über Kreuz gelegt und das Haare wieder hindurch gezogen und mit der nächsten verschiebbaren Perle gesichert. Dies setzt man so lange fort, bis keine Perlen mehr auf dem Braider vorhanden sind.
Mit ein bißchen Übung kann man den Braider problemlos selbst anlegen. Überschüssiges Lederband wird nach dem ersten Anprobieren einfach abgeschnitten. Wer die Haarpracht noch länger wachsen lassenmöchte, lässt das Band einfach hängen.
Auch ein ganzer Tag auf dem Bike bringt den Braider nicht aus der Fassung – gelegentliches Nachziehen der obersten Perle reicht. Werden die Lederbänder einmal naß, läßt man sie einfach trocknen und sie sind wieder wie neu.
Die Braider gibt es in drei Längen. Die kurze Variante misst ca. 40 cm und ist für schulterlanges Haar geeignet. Die mittlere Größe ist ca. 60cm lang. Das lange Modell misst ca. 75 cm. Daher sind sie universell mit allen Haardicken, Haartypen und Haarfarben verwendbar.
Hier gibt es eine Anleitung zum download.
Wo bekommt man die Braider?
Bei Hair Rage, dem Online-Shop des Cruiser-Centers in Erlensee. Die Preise variieren je nach Länge zwischen 12, 15 und 20 EUR. Alle Farben, Längen und Perlendesigns sind online bestellbar und werden zuverlässig nach Hause geliefert. Natürlich ist auch ein Besuch im Cruiser-Center und die Auswahl vor Ort unter fachkundiger Beratung jederzeit möglich.
Advertorial, Bilder: Titus Wolf, Cruiser-Center
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